Kleiner Kanton,
hohe Aufmerksamkeit.
Zug ist klein, wohlhabend und gut vernetzt. In den Wohnquartieren der Stadt und in Walchwil oder Oberägeri ist die soziale Kontrolle entsprechend hoch: Ein fremdes Fahrzeug, das über Stunden am selben Ort steht, wird bemerkt und mitunter gemeldet.
In der Altstadt und am See ist die Lage übersichtlich, was Beobachtung erschwert. Wir arbeiten dort mit kurzen Standzeiten und häufigem Wechsel, statt einen guten Platz über Stunden zu halten.
In den Gewerbe- und Bürozonen von Baar, Steinhausen und Cham ist es umgekehrt. Der rege Tagesverkehr und die vielen ortsfremden Fahrzeuge machen ein zusätzliches Auto unauffällig.
Der Kanton hat überdurchschnittlich viele Firmensitze. Das bringt Mandate mit sich, die mit Observation nichts zu tun haben: Prüfungen vor Verträgen, Abklärungen zu Geschäftspartnern, Absicherung von Besprechungsräumen. Vieles davon läuft ohne einen einzigen Einsatztag im Feld.