Wie lange dauert eine Observation?
Zwischen zwei Tagen und mehreren Wochen, und diese Spanne ist keine Ausflucht. Wie lange eine Observation dauert, hängt daran, wie präzise die Frage ist, wie regelmässig der Alltag der Zielperson verläuft und wie oft sich die zu beobachtende Situation überhaupt wiederholt.
Was die Dauer treibt
- Die Präzision der Frage. «Wo ist die Person mittwochs zwischen 18 und 22 Uhr?» ist in wenigen Einsätzen beantwortet. «Was macht die Person eigentlich?» kann sich über Wochen ziehen, ohne je zu einem klaren Ergebnis zu kommen.
- Die Regelmässigkeit des Alltags. Wer einem festen Wochenrhythmus folgt, ist mit wenigen gezielten Fenstern erfasst. Unregelmässige Abläufe verlangen mehr Tage, weil man mehr davon abdecken muss.
- Die Umgebung. In einer belebten Innenstadt lässt sich länger am Stück beobachten als in einem ruhigen Wohnquartier, in dem ein zweites Auftauchen bemerkt wird. Deshalb dauert derselbe Auftrag je nach Ort unterschiedlich lang.
- Die Vorbereitung. Je mehr Sie vorab beisteuern können, desto kürzer wird es. Bekannte Tagesabläufe, Fahrzeuge oder Orte ersparen oft ganze Einsatztage.
Wie ein Einsatztag aussieht
Ein Einsatztag umfasst in der Regel acht Stunden und wird meist zu zweit gearbeitet. Kürzere Fenster sind möglich, wenn der Tagesablauf bekannt ist. Bei mehrtägigen Einsätzen wechseln wir Personal und Fahrzeuge, damit eine Zielperson nicht zweimal derselben Person begegnet.
Sie behalten die Kontrolle
Nach jedem Einsatztag erhalten Sie einen kurzen Zwischenstand über einen verschlüsselten Kanal. Auf dieser Grundlage entscheiden Sie, ob weitergearbeitet wird. Sie können jederzeit stoppen; abgerechnet wird, was bis dahin angefallen ist.
Zeichnet sich früh ab, dass nichts vorliegt, sagen wir das und empfehlen den Abbruch, statt das Kostendach auszuschöpfen. Ein Auftrag, der nach zwei Tagen ehrlich beendet wird, ist uns lieber als einer, der zehn Tage lang Stunden produziert.
Wann eine Observation nicht das richtige Mittel ist
Wenn die Frage sich durch Recherche beantworten lässt, ist Feldarbeit der teurere Umweg. Ein Teil dessen, wofür Menschen eine Observation anfragen, klärt sich über Register und offene Quellen, ohne dass jemand losfahren muss. Das sprechen wir im kostenlosen Erstgespräch durch, bevor ein Auftrag entsteht.